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Forschungsprojekte

Drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte

forschung [davies]Das Englische Seminar Freiburg ist in Deutschland und darüber hinaus für seinen hohen wissenschaftlichen Standard bekannt. Freiburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen der englischen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften waren und sind maßgeblich an sieben der innerhalb der Universität etablierten und landesweit renommierten drittmittelfinanzierten Forschungsprojekte beteiligt:

  • Reinhart Koselleck-Projekt
    Narratologie Diachron
  • European Research Council Starting Grant
    Lists in Literature and Culture: Towards a Listology
  • Sonderforschungsbereich 948
    Helden – Heroisierungen – Heroismen. Transformationen und Konjunkturen von der Antike bis zur Moderne
  • Sonderforschungsbereich 1015
    Muße. Grenzen, Raumzeitlichkeit, Praktiken
  • Graduiertenkolleg 1767
    Faktuales und Fiktionales Erzählen
  • Graduiertenkolleg 1624
    Frequenzeffekte in der Sprache: Frequenz in der Zeit – Frequenz in der Perzeption – Frequenz im diskursiven Kontext
  • Forschungskolleg
    Neues Reisen – Neue Medien. Zirkulationen zeitgenössischer Reiseerfahrung zwischen Praxis und Repräsentation

Reinhart-Koselleck-Projekt | Narratologie Diachron

Prof. Dr. Monika Fludernik
Antragstellerin

[2019 – 2024]

Narratologie Diachron ist ein Projekt, das neue Horizonte in der Erzählforschung eröffnet, indem es die traditionelle synchrone Ausrichtung der Narratologie durch eine diachrone Orientierung ersetzt. Die Erzählforschung strukturalistischer Prägung ist in ihrem Kern eine synchrone Disziplin mit dem Anspruch auf Universalität ihrer Kategorien. Das vorgeschlagene Projekt initiiert eine diachrone Erzählforschung, die nicht nur die Erkenntnisse historischer Untersuchungen in das gängige Modell einbringt, sondern zusätzlich die Kontinuitäten und Form- sowie Funktionswechsel im Wandel der Erzählformen ab dem Spätmittelalter analysiert und theoretisch reflektiert. Am Ende soll eine Narratologie stehen, die diachron die Funktionsverschiebungen und Neuansätze in der Erzählpraxis zu dokumentieren vermag. Das Projekt will auch klären, ob es möglich sein wird, alle historisch beobachtbaren Phänomene in einem Erzählmodell zu integrieren oder ob separate historische Narratologien für einzelne Epochen die Fakten adäquater zu beschreiben imstande sind. Insofern als ein neues, flexibles und historische Entwicklungen integrierendes Erzählmodell geschaffen werden soll, ist das Projekt risikobehaftet, da es statische Kategorien der klassischen Erzählforschung in dynamische umwandeln und diese in einem neuen narratologischen Rahmen aufzubereiten versucht. Risiken liegen auch in der anvisierten Materialfülle und in der Aufbereitung der narrativen Entwicklungen unter dem Aspekt von Funktionsverschiebungen, die systematische Analysen der einzelnen narrativen Systeme erlauben.

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

LISTLIT

listlit.jpegLists in Literature and Culture: Towards a Listology | ERC Starting Grant

[2017 – 2022]

LISTLIT investigates the cultural practice of lists and list making and its manifestations in narrative texts from antiquity until the twenty-first century. The simple form of the list has been remarkably constant for centuries: as a practical device, lists have been a prime instrument for classifying, organizing, and categorizing the world since the early high civilizations. Lists are tools of the mind: in visualizing human beings’ thinking, they are indicative of cognitive processes. In literary texts, list structures have been employed at least since antiquity. The manifold configurations of lists in literature and their enmeshment with the practical usage of lists in a given period take centre stage in this project. How are lists as a tool for thinking and organizing the world in everyday life and lists in literature intertwined? Embedded in narrative texts, lists challenge the received parameters of how narrative texts work. The study of lists in the trajectory of cognition, narration, and practical usage thus provides a risky and challenging alternative approach to narrative forms and functions, reader engagement, and the aesthetics of literature. Situated at the heart of the intersections between cognitive theory, cultural history, and literary history, LISTLIT significantly advances our understanding of how literature and list making as a cognitive tool and cultural practice are interrelated. By scrutinizing the practices of list writing in and beyond literary texts, LISTLIT establishes a ‘listology’, that is, the systematic and diachronic study of lists and listing structures in cultural productions.

  • Dr. Anne Rüggemeier
    Englische Literaturwissenschaft
    PostDoc | seit Oktober 2017
    "List-Making in Narratives of Illness and Disruption"

  • Dr. Roman Alexander Barton
    Englische Literaturwissenschaft
    PostDoc | seit Oktober 2018
    "Mimesis and Enumeration: List-Making between Figuralism and Experientiality in Early Modern British Literature"

  • Julia Böckling, M.A.
    Englische Sprache und Literatur
    Doktorandin | seit Mai 2018
    "Lists and Consumerism in Novels and Online"

  • Sarah Link, M.A.
    Englische Sprache und Literatur
    Doktorandin | seit April 2018
    "Lists in Police Work and Detective Fiction in Nineteenth-Century England – a Reception-Theoretical Analysis"

Weitere Informationen finden Sie unter www.listlit.uni-freiburg.de

SFB 948 | Helden

SFB 948

SFB 948 | Helden – Heroisierungen – Heroismen. Transformationen und Konjunkturen von der Antike bis zur Moderne

[2012 – 2021]

Der durch die DFG geförderte Sonderforschungsbereich 'Helden' untersucht das Heroische als soziales Phänomen in einer kulturübergreifenden komparativ-diachronen und -synchronen Langzeitperspektive von der Antike bis heute. Sein besonderes Interesse gilt dabei den sozialen Ordnungen, die durch Heldenfiguren stabilisiert, aber auch in Frage gestellt werden. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der beteiligten Projekte und Personen aus dem Englischen Seminar.

  • Prof. Dr. Barbara Korte
    Vizesprecherin
    Leiterin des Integrierten Graduiertenkollegs

  • Dr. Ulrike Zimmermann
    Koordinatorin des Integrierten Graduiertenkollegs

  • Teilprojekt D15
    Das Heroische in britischen Fernsehserien des 21. Jahrhunderts: Diskurse und ästhetische Strategien in einem populären Medium
    [2. Förderphase]
    Prof. Dr. Barbara Korte & PD Dr. Nicole Falkenhayner
    Teilprojektleitung
    Maria Xenia Hardt, M.A.
    Doktorandin | Dissertationsprojekt: "Heroism in Doctor Who"

  • Teilprojekt B4
    ‚New Washingtons'? Die Heroisierung amerikanischer Präsidenten zwischen Früher Republik und Reconstruction
    [1. Förderphase]
    Prof. Dr. Michael Butter
    Teilprojektleitung

  • Teilprojekt C3
    Imaginäre Konkurrenz: ‚Exotische' Helden im englischen und deutschen Drama im späten 17. Jahrhundert
    [1. Förderphase]
    Prof. Dr. Barbara Korte & Prof. Dr. Achim Aurnhammer (Deutsches Seminar)
    Teilprojektleitung
    Dr. Christiane Hansen
    Doktorandin | Dissertationsprojekt: "Theatrical Analyses of the Heroic in Restoration England"

  • Teilprojekt C4
    Semantische Konkurrenzen und mediale Inszenierungen des Heroischen in britischen Zeitschriften zwischen 1850 und 1900
    [1. Förderphase]
    Prof. Dr. Barbara Korte
    Teilprojektleitung
    Christiane Hadamitzky
    Doktorandin | Dissertationsprojekt: "Competing Semantics and Modes of Presentation – the Negotiation of the Heroic in Victorian Magazines between 1850 and 1900"

  • Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck
    Mitglied | Firefighters and heroe culture

  • Prof. Dr. Stefanie Lethbridge
    Mitglied | Heroes and hero cultures in Britain: 18th- and 19th-century, contemporary popular culture, superheroes


Weitere Informationen finden Sie unter
www.sfb948.uni-freiburg.de

SFB 1015 | Muße

SFB 1015SFB 1015 | Muße. Grenzen, Raumzeitlichkeit, Praktiken

[2013 – 2020]

Der durch die DFG geförderte Sonderforschungsbereich 'Muße' untersucht Kulturen der Muße systematisch, historisch und empirisch und rückt dabei die gesellschaftlichen und gesellschaftspolitischen Aspekte des Themas ins Zentrum. Die Analyse sehr unterschiedlicher historischer und gesellschaftlicher Praktiken und Diskurse soll die heutige Debatte um die Bereitstellung und Verwendung von Zeitressourcen schärfen, indem sie die anthropologischen Grundfragen, die mit ihr verbunden sind, erkennbar und genauer fassbar macht. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der beteiligten Projekte und Personen aus dem Englischen Seminar.

  • Prof. Dr. Monika Fludernik
    Vorstand

  • Teilprojekt G4
    Muße im indischen Gegenwartsroman
    [2. Förderphase]
    Prof. Dr. Monika Fludernik
    Teilprojektleiterin
    Melina Munz, M.A.
    Doktorandin | Dissertationsprojekt: "Otiose Leisure in Contemporary Indian Fiction in English"
    Farha Noor, M.A.
    Doktorandin | Dissertationsprojekt: "Reading Leisure in South Asia Through a Comparative Study of Bangla and Urdu Fiction with a Focus on Post-Independence Literature"

  • Teilprojekt B3
    'Performing Idleness': Das britische Theater des 18. Jahrhunderts als Ort der Muße
    [1. Förderphase]
    Prof. Dr. Monika Fludernik
    Teilprojektleiterin
    Dr. Kerstin Fest
    Mitarbeiterin

  • Teilprojekt B4
    Prekäre Muße im Schatten des Tourismus: Individualität und Entschleunigung im Spiegel britischer Reiseberichte von 1840 bis zum Ersten Weltkrieg
    [1. Förderphase]
    Prof. Dr. Barbara Korte
    Teilprojektleiterin
    Dr. Heidi Liedke
    Doktorandin | Dissertationsprojekt: "There Is No Joy But Calm – Idleness, Travel and Idle Travelling in the Victorian Age"

  • Teilprojekt C3
    Figuren der Muße im britischen Kolonialdiskurs des späten 18. Jahrhunderts: Nabob, Nawaab und 'lazy native'
    [1. Förderphase]
    PD Dr. Miriam Nandi
    Teilprojektleiterin
    Pia Florence Masurczak, M. A.
    Doktorandin | Dissertationsprojekt

  • Arbeitsgruppe 2
    Semantiken der Muße
    [1. Förderphase]
    Prof. Dr. Monika Fludernik & Prof. Dr. Thomas Klinkert (Romanisches Seminar)


Ausführliche Informationen zu den einzelnen Projekten der 1. Förderphase finden Sie in der Online-Broschüre „Muße. Konzepte, Räume, Figuren. Der Freiburger Sonderforschungsbereich 1015 im Überblick" (2014).

Weitere Informationen finden Sie unter www.sfb1015.uni-freiburg.de

GRK 1767 | Erzählen

GRK 1767GRK 1767 | Faktuales und Fiktionales Erzählen

[2012 – 2021]

Der Gegenstand des durch die DFG geförderten Graduiertenkollegs 'Erzählen' ist einerseits faktuales Erzählen und ande­rerseits Erzählen, das zwischen Fiktionalität und Faktualität changiert. Damit hebt sich das Thema des Kollegs von der Masse narratologischer und auch philologischer Forschung ab, die primär fiktionale Texte, also Romane, Dramen und Versnarrative behandelt. Das GRK behandelt das Zusammenspiel von Faktualität und Fiktionalität in einer großen Spannbreite von Text(sort)en sowie (audio-)visuellen und materiellen Medienprodukten. Ziel ist es, einerseits Forschungsfelder außerhalb der Philologien in die narratologische Analyse zu integrieren, sowie andererseits aus dem Umgang mit faktualem Erzählen jenseits der Erzähltheorie zu lernen, und gängige narratologische Modelle in Hinblick auf faktuale Texte zu modifizieren. Das zentrale Thema der Interferenz zwischen Faktualität und Fiktionalität wird in einem breiten interdisziplinären Verbund unter Einbeziehung der Geschichtswissenschaft, der therapeutischen Psychologie sowie der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften erforscht. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der beteiligten Projekte und Personen aus dem Englischen Seminar.

  • Prof. Dr. Monika Fludernik
    Sprecherin
    Anstragstellerin

  • JunProf. Dr. Eva von Contzen
    Antragstellerin | 2. Förderphase

  • Prof. Dr. Barbara Korte
    Antragstellerin | 1. Förderphase

  • PD Dr. Nicole Falkenhayner
    PostDoc | 1. Förderphase

  • Dr. Dustin Breitenwischer
    PostDoc | 1. & 2. Förderphase

  • Dr. Johannes Franzen
    Kollegiat | 1. Kohorte
    Zweitbetreuung: Prof. Dr. Monika Fludernik
    Dissertationsprojekt: "Indiskrete Fiktionen. Theorie und Praxis des Schlüsselromans 1960–2015"

  • Dr. Maximilian Alders
    Kollegiat | 1. Kohorte
    Erstbetreuung: Prof. Dr. Monika Fludernik
    Dissertationsprojekt: "Mind-Telling: Social Minds in Fiction and History"

  • Marc Wurich, M.A.
    Kollegiat | 1. Kohorte
    Zweitbetreuung: Prof. Dr. Barbara Korte
    Dissertationsprojekt: "Die Großstadt erzählen. Urbane Wirklichkeitserfahrungen und ihre narrative Vermittlung in Berlinromanen zwischen 1880 und 1920"

  • Sebastian Kleinschmidt, M.A.
    Kollegiat | 2. Kohorte
    Erstbetreuung: Prof. Dr. Monika Fludernik
    Dissertationsprojekt: "Memoria or Imaginatio? Narrating Salvation in Middle English Visions of the Afterlife"

  • Dr. Verena Spohn
    Kollegiatin | 2. Kohorte
    Zweitbetreuung: Prof. Dr. Monika Fludernik
    Dissertationsprojekt: "Vom Du-Erzählen. Die Du-Anrede als narrative Strategie in volkssprachlichen religiösen Texten des späten Mittelalters"

  • Annika Wirth, M.A.
    Kollegiatin | 3. Kohorte
    Erstbetreuung: Prof. Dr. Monika Fludernik
    Dissertationsprojekt: "Gulf War Captivity Discourses – Factual and Fictional Narration in POW Biographies and the Media Landscape: 1991-2011"

  • Nikola Keller, M.A.
    Kollegiatin | 4. Kohorte
    Zweitbetreuung: Prof. Dr. Monika Fludernik
    Dissertationsprojekt: "Von Sklaverei erzählen – Sklaverei abschaffen? (Faktuale) Binnenerzählungen in deutsch- und französischsprachigen Abolitionsdramen des 18. Jahrhunderts"

  • Michelle Thompson, M.A.
    Kollegiatin | 4. Kohorte
    Zweitbetreuung: Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck
    Dissertationsprojekt: "Theorizing 'factual' Narratives of Collective Consciousnesses through Imaginaries of the German Indian"


Weitere Informationen finden Sie unter www.grk-erzaehlen.uni-freiburg.de

GRK 1624 | Frequenzeffekte

GRK 1624GRK 1624 | Frequenzeffekte in der Sprache

[2009 – 2018]

Ziel des durch die DFG geförderten Graduiertenkollegs 'Frequenzeffekte' sind umfangreiche und untereinander koordinierte empirische Untersuchungen zu Frequenzeffekten vornehmlich in den bzw. anhand der europäischen Sprachen und ihrer Varietäten. Unter Frequenz wird die Vorkommenshäufigkeit einer bestimmten sprachlichen Struktur (items, strings, types, tokens) in einem bestimmten Ausschnitt der Sprachwirklichkeit (der durch ein passendes Korpus approximiert wird) verstanden. Sie wird im Rahmen gebrauchsbasierter Theorien modelliert, die davon ausgehen, dass die Häufigkeit eines linguistischen Phänomens in der mentalen Repräsentation von Sprache einen Niederschlag findet. Das GRK geht aber über diese oft nur unterstellte Annahme hinaus, indem es die Wirkung dieses Niederschlags untersucht, und zwar in verschiedenen empirisch mit den Methoden der Linguistik und Kognitionswissenschaft erfassbaren Gebieten: im Sprachwandel, in der Sprachverarbeitung und im Spracherwerb. Auf diese Weise soll erstmalig in systematischer Weise die Tragweite des Faktors Frequenz untersucht werden, und zwar in einer Weise, die auch seine Grenzen sichtbar werden lässt. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der beteiligten Projekte und Personen aus dem Englischen Seminar.

  • Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Mair
    Sprecher
    Antragsteller
    Forschungsschwerpunkte: Strukturelle Beschreibung des modernen Englisch, Sprachwandel in der Gegenwart

  • Prof. Dr. Dr. h.c. Bernd Kortmann
    Antragsteller
    Forschungsschwerpunkte: Sprachwandelforschung, Varietätenlinguistik, europäische Arealtypologie

  • Dr. Alice Blumenthal-Dramé
    Assoziierte Wissenschaftlerin
    Forschungsschwerpunkt: Neurolinguistik

  • Dr. David Lorenz
    Kollegiat | 1. Generation
    Betreuung: Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Mair & Prof. Dr. Dr. h.c. Bernd Kortmann
    Dissertationsprojekt: "Contractions of English Semi-modals: The Emancipating Effect of Frequency"

  • Dr. Péter Rácz
    Kollegiat | 1. Generation
    Betreuung: Prof. Dr. Dr. h.c. Bernd Kortmann & Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Mair
    Dissertationsprojekt: "Salience in Sociolinguistics"

  • Luminiţa Traşcă, M.A.
    Kollegiatin | 1. Generation
    Betreuung: Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Mair
    Dissertationsprojekt: "Information Densification in Contemporary Romanian Written Styles: A Corpus-based Study of Transfer, Frequency and Change"

  • Dr. Stephanie Horch
    Kollegiatin | 2. Generation
    Betreuung: Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Mair
    Dissertationsprojekt: "Conversion in Asian Englishes. A usage-based Account of the Emergence of New Local Norms"

  • Dr. Katja Schwemmer (geb. Roller)
    Kollegiatin | 2. Generation
    Betreuung: Prof. Dr. Dr. h.c. Bernd Kortmann & Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Mair
    Dissertationsprojekt: "On the Relation between Frequency and Salience in Morphosyntax: The Case of Welsh English"

  • Luke Bradley, M.A.
    Kollegiat | 3. Generation
    Betreuung: Prof. Dr. Dr. h.c. Bernd Kortmann & Dr. Alice Blumenthal-Dramé
    Dissertationsprojekt: "Frequency Effects on Word Recognition in Analytic and Synthetic Languages"

  • Karolina Rudnicka, M.A.
    Kollegiatin | 3. Generation
    Betreuung: Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Mair
    Dissertationsprojekt: "The Statistics of Obsolescence: Case Studies from Late Modern English Grammar"

  • Laura Terassa, M.A.
    Kollegiat | 3. Generation
    Betreuung: Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Mair & Prof. Dr. Dr. h.c. Bernd Kortmann
    Dissertationsprojekt: "Morphological Simplification in Asian Englishes: Frequency, Substratum Transfer, and Institutionalization"

  • Udo Rohe (geb. Baumann)
    Kollegiat | 4. Generation
    Betreuung: Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Mair & Prof. Dr. Dr. h.c. Bernd Kortmann
    Dissertationsprojekt: "The Progressive in Present-day Spoken English – A Case of Constructional Change?"

  • Laura Cuthbertson, M.A.
    Kollegiatin | 4. Generation
    Betreuung: Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Mair & Prof. Dr. Dr. h.c. Bernd Kortmann
    Dissertationsprojekt: "Lexical Concepts and Cognitive Models (LCCM) Theory, Temporal Conceptualization and Corpus-based Methods"


Weitere Informationen finden Sie unter
frequenz.uni-freiburg.de

Forschungskolleg Reisen

neues reisen.jpgForschungskolleg | Neues Reisen – Neue Medien. Zirkulationen zeitgenössischer Reiseerfahrung zwischen Praxis und Repräsentation

[2018 – 2022]

In der Gegenwart sind das Reisen und seine Darstellung auf neue und vielfache Weise medialisiert. Das durch die Volkswagenstiftung geförderte Forschungskolleg 'Reisen' will deshalb in interdisziplinärer Ausrichtung Reisepraktiken und -erfahrungen des 21. Jahr­hun­derts in ihren Interdependenzen mit aktuellen Formen der Reisereprä­­­sen­­tation erforschen. Es kreist begrifflich um die Trias Praxis – Erfahrung – mediale Repräsentation und will in der Forschung innovative Akzente setzen. Eine Besonderheit des Kollegs ist die Zusammenarbeit mit Praxis­partnern, die über eine engere berufspraktische Phase hinaus am Leben des Kollegs beteiligt sein werden.

Reisen ist heute eine Alltagspraxis von erheblicher sozialer, (trans)kultureller und wirt­schaft­licher Rele­vanz. Stetig erweitern sich die Möglichkeiten, selbst Reiseerfahrungen zu machen – geo­grafisch und in der sozialen Reichweite. Parallel dazu zirkulieren immer intensiver auch Berichte über die Reisen anderer: Neue netzbasierte Ausdrucksformen erlauben es jeder/jedem, eigene Reiseerfahrungen zu verbreiten. Daneben bestehen länger etablierte Formen weiter. Zum Buch als traditionellem, weitgehend text- und mitunter bildbasiertem Me­di­um der Reisedarstellung und -re­fle­xion gesellen sich neue (multi- und trans-)mediale Formen, die immer mehr an Bedeutung gewinnen: u.a. die Fernseh-, Zeitungs- und Zeit­schriftenreportage, diverse Formate der sozia­len Medien und vor allem Blogs sowie auf Anbieterseite Apps, die Reiseerfahrungen präfigurieren. Die neuen medialen Formen halten das Berichten über das Reisen lebendig und öffnen es für neue Publika, sie bedingen aber auch seine Transformation. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der beteiligten Projekte und Personen aus dem Englischen Seminar.

  • Prof. Dr. Barbara Korte
    Sprecherin

  • Tanja Kapp, M.A.
    Doktorandin | 1. Kohorte
    Erstbetreuung: Prof. Dr. Barbara Korte
    Dissertationsprojekt: "Urban Psychogeography: City Walks and New Intermedialities"


Weitere Informationen finden Sie unter www.forschungskolleg-neuesreisen.uni-freiburg.de