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Lehrveranstaltungstypen

Es gibt am Englischen Seminar die folgenden Lehrveranstaltungstypen:

  • Vorlesung
  • Proseminar
  • Haupt-/Masterseminar
  • Blockseminar
  • Übung
  • Begleitübung (Tutorat)
  • Sprachpraktische Übung
  • Kolloquium
  • Oberseminar

Generelle Bemerkungen

Sprache
In aller Regel werden die Lehrveranstaltungen des Englischen Seminars auf Englisch abgehalten.

Beteiligung
Eine aktive und konstruktive Beteiligung aller Kursteilnehmer*innen ist sowohl im Interesse der Lehrenden als auch der Studierenden.

Anforderungen
Um einen Leistungsnachweis – d.h. ECTS-Punkte in Form von Studien- oder Prüfungsleistungen – zu erhalten, müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden, die je nach Lehrveranstaltungstyp, vorgesehener ECTS und Lehrperson variieren. Leistungsanforderungen können beispielsweise mündliche (Gruppen-) Präsentationen, Handouts, Sitzungsprotokolle, Sitzungs-Moderation, Reading responses, Klausuren, (in-class/take-home) Essays, mündliche Prüfungen oder Hausarbeiten sein. Hinzu kommen regelmäßige Anwesenheit, konstruktive Mitarbeit sowie die Vor- und Nachbereitung der zu lesenden Primär- und Sekundärliteratur bzw. der anzuschauenden Medien.

Die genauen Leistungsanforderungen ('Zu erbringende Studienleistung' / 'Zu erbringende Prüfungsleistung) können Sie immer den 'Weiteren Details' einer jeweiligen Lehrveranstaltung im HISinOne – Campus Management Portal entnehmen.

Teilnahmevoraussetzung
Für manche Lehrveranstaltungen gibt es Teilnahmevoraussetzungen, diese können ebenfalls den 'Weiteren Details' entnommen werden.

Anmeldung / Online-Belegverfahren
Für alle Lehrveranstaltungen des Englischen Seminars ist eine Anmeldung über HISinOne erforderlich. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Punkt Vorlesungsverzeichnis / Belegverfahren zu Lehrveranstaltungen des Englischen Seminars.

Lehrveranstaltungstypen


Vorlesung

Die Vorlesung ist die anonymste Art der Lehrveranstaltungen, hier besteht der größte Abstand zwischen den Studierenden (ca. 30–200) und der Lehrperson. Wie der Name andeutet, handelt es sich bei einer Vorlesung um einen Lehrveranstaltungstyp, bei welchem die ein*e Professor*in den Lehrstoff durch einen Vortrag vermittelt. Der Kommunikationsaustausch verläuft überwiegend in einer Richtung: von der*dem Lehrenden zu den Studierenden. Die meisten Vorlesungen schließen mit einer Klausur am Ende des Semesters ab, mitunter gibt es auch ein mid-term exam in Form einer Klausur oder eines Essays.

Neben einem kontinuierlich wechselnden Vorlesungsangebot, meist in Anlehung an das gegenwärtige Zeitgeschehen, gibt es auch eine Reihe an regelmäßig stattfindenden Pflicht-Vorlesungen (deren Inhalt aber stets neu konzipiert und angepasst wird). Dazu gehören in der Literaturwissenschaft die Einführungsvorlesung Introduction to Literary Studies sowie die Survey-Vorlesungen; in der Sprachwissenschaft die Einführungsvorlesung Introduction to Linguistics sowie die beiden English Linguistics-Vorlesungen; und in der Kulturwissenschaft die Einführungsvorlesung Introduction to Cultural Studies. Zu den Pflichtvorlesungen gibt es in der Regel Begleitübungen (Tutorate). In diesen begleitenden Übungen werden die Inhalte der jeweiligen Vorlesung durch die Anleitung einer Tutorin / eines Tutors vertieft. Die Tutor*innen sind entweder Studierende höherer Semester oder bereits examinierte englische Literatur-, Kultur- oder Sprachwissenschaftler*innen.

Proseminar

Proseminare werden vor Hauptseminaren besucht. Es wird empfohlen, Proseminare I vor der Zwischenprüfung und Proseminare II nach der Zwischenprüfung zu besuchen. In der Sprachwissenschaft ist dies gemäß der aktualisierten Studienordnung (betr. StudienanfängerInnen und WechslerInnen ab WS 04/05) sogar zwingend vorgeschrieben. Proseminare I und II unterscheiden sich von Vorlesungen vor allem durch dreierlei: (1) durch die geringere Zahl der Studierenden, die auf eine Lehrperson kommen (zwischen 20 und 40); (2) durch die aktive Beteiligung der Studierenden an der Veranstaltung und (3) durch den Kommunikationsfluss, der hier in beide Richtungen fließt. Die Studierenden bringen sich in den Seminaren durch mündliche Beiträge, aktive Teilnahme an Diskussionen und Arbeitsgruppen sowie durch Referate in die Veranstaltung mit ein und wirken auf diese Weise maßgeblich an der Gestaltung des Seminars mit. Zur mündlichen Beteiligung kommen schriftliche Anforderungen hinzu: Wer einen Schein erwerben will, verfasst in der Regel eine oder mehre der folgenden Arbeiten: Essay, Hausarbeit, Klausur, mitunter auch Protokoll (je nach Vereinbarung mit der Lehrperson). Anmeldung: Für Proseminare muss man sich in der Regel vor Semesterbeginn anmelden. Das Anmeldeprozedere wird im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben. Umfang: Proseminare I und II umfassen für gewöhnlich 2 SWS (exklusive Vor- und Nachbereitung).

Haupt-/Masterseminar

Voraussetzung für die Teilnahme an einem Hauptseminar ist die Zwischenprüfung. Hauptseminare ähneln Proseminaren, doch die Anforderungen sind hier höher. Beispielsweise ist der Umfang von Hausarbeiten in Hauptseminaren größer (meist zwischen 15 und 25 Seiten) und Referate sind i.d.R. länger. Anmeldung: Für Hauptseminare muss man sich in der Regel vor Semesterbeginn anmelden. Das Anmeldeprozedere wird im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben. Umfang: Hauptseminare umfassen für gewöhnlich 2 SWS (exklusive Vor- und Nachbereitung).

Blockseminar

Das Blockseminar ist ein Seminar, das nicht wöchentlich, sondern "im Block", d.h. in komprimierter Form, abgehalten wird. Meist findet der Block gegen Ende des Semesters oder zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit statt. Zu jedem Blockseminar gibt es Vorbesprechungen, die i.d.R. zu Beginn des Semesters stattfinden. Blockseminare sind im Vorlesungsverzeichnis deutlich als solche gekennzeichnet. Anmeldung: Für Blockseminare muss man sich i.d.R. vor Semesterbeginn anmelden. Das Anmeldeprozedere wird im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben. N.B. Die Angabe "Blockseminar" sagt nichts darüber aus, ob es sich um ein Hauptseminar oder um ein Proseminar I oder II handelt. Die meisten Blockseminare allerdings sind Hauptseminare.

Übung

Bei Übungen ist das pro Kopf Verhältnis von Studierenden und Lehrenden ähnlich wie in Proseminaren (zwischen 15 und 35). In Übungen sind eher die Studierenden die "Macher", da es überwiegend darum geht, Inhalte zu vertiefen, Fähigkeiten zu fördern und Gelerntes anzuwenden. Dies kann in Literaturwissenschaft beispielsweise das Analysieren und Interpretieren von Gedichten sein oder das Schreiben von Essays, in Sprachwissenschaft zum Beispiel das Analysieren des englischen Lautinventars. Anmeldung: Für Übungen muss man sich i.d.R. vor Semesterbeginn anmelden. Das Anmeldeprozedere wird im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben. Umfang: Übungen umfassen für gewöhnlich 2 SWS (exklusive Vor- und Nachbereitung).

Begleitübung (Tutorat)

Begleitübungen/Tutorate sind Übungen, die eine Vorlesung begleiten, d.h. deren Inhalte nachbereiten, vertiefen und verdeutlichen. Begleitübungen werden meist von Studierenden höherer Semester (sogenannten TutorInnen) gehalten. Das pro Kopf Verhältnis zwischen ÜbungsleiterIn und Studierenden ist in Begleitübungen sehr günstig für eine aktive Beteiligung aller: Selten kommen hier auf eine Lehrperson mehr als 15-20 Studierende. Anmeldung: Für Begleitübungen muss man sich i.d.R. anmelden, jedoch meist erst in der dazugehörigen ersten Vorlesungssitzung. Das Anmeldeprozedere wird im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben. Umfang: Übungen umfassen für gewöhnlich 2 SWS (exklusive Vor- und Nachbereitung).

Sprachpraktische Übung

Sprachpraktische Übungen begleiten Anglistik-Studierende während ihres gesamten Studiums. In den ersten Semestern ist der Besuch der beiden Kurse "Foundation Course: Speaking English" und "Foundation Course: Grammar and Writing" Pflicht, später folgen weitere sprachpraktische Übungen (z.B. "Translation" "Oral Formulation" oder "British Newspapers"). Sämtliche sprachpraktische Übungen werden von native speakers abgehalten: In Freiburg unterrichten britische und amerikanische sowie südafrikanische, neuseeländische und kanadische MuttersprachlerInnen. Ziel der sprachpraktischen Übungen ist es, die englischen sprachpraktischen Fähigkeiten der Studierenden zu trainieren und zu verbessern, sowohl im mündlichen als auch im schriftlichen Bereich.

Anmeldung: Für sprachpraktische Übungen muss man sich vor Semesterbeginn anmelden. Das genaue Anmeldeprozedere wird im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben. In der Regel erfolgt die Anmeldung zu sprachpraktischen Übungen über Eintrag auf Listen, die in der Woche vor Vorlesungsbeginn im Treppenaufgang, 1. Stock des KG IV (Hintereingang/Rampeneingang) ausgehängt werden.

Kolloquium

Das Kolloqium dient der Examensvorbereitung. Mitunter werden hier auch Abschluss- und Doktorarbeiten vorgestellt. Es wird überwiegend von Studierenden besucht, die unmittelbar vor ihrem Examen stehen. Für gewöhnlich besuchen die Studierenden ein Kolloquium bei ihrer/m jeweiligen PrüferIn. Es ist jedoch auch möglich, bei anderen Lehrpersonen ein Kolloquium zu besuchen, beispielsweise wenn die/der eigene PrüferIn im laufenden Semester aufgrund eines Forschungssemesters keine Lehrveranstaltungen abhält. In der Sprachwissenschaft ist das Äquivalent zum literaturwissenschaftlichen Kolloquium die Übung "Essentials of English Linguistics". In diesem Fall wechseln sich die PrüferInnen des Englischen Seminars semesterweise ab, so dass es für die Studierenden durchaus üblich ist, den Kurs bei einem/r anderen als der/m eigenen PrüferIn besuchen. Anmeldung: Je nach Handhabe des/r Lehrenden muss man sich – oder muss man sich nicht – für die Teilnahme am Kolloquium bzw. an der Übung "Essentials of English Linguistics" anmelden. Das Anmeldeprozedere wird im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben. Umfang: Kolloquien umfassen für gewöhnlich zwischen 1-2 SWS (exklusive Vor- und Nachbereitung).

Oberseminar

Oberseminare richten sich an Studierende der höheren Semester sowie an examinierte AnglistInnen, DoktorandInnen und ggf. Habilitanden. Für die Teilnahme an Oberseminaren ist häufig die persönliche Einladung des/r Dozierenden erforderlich. In anderen Fällen ist zumindest eine persönliche Anmeldung erbeten. Das Anmeldeprozedere wird im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben.

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