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Professor Korte | Events

Exkursionen

Shakespearience
Annual Study Trip to Shakespeare's Hometown, Stratford-upon-Avon

Coming soon: www.shakespearience.uni-freiburg.de

United Kingdom – Divided Society: Britain and Brexit
Study Trip to Liverpool and Wales

July 27–August 2, 2019 | Prof. Dr. Barbara Korte & Prof. Dr. Christian Mair

brexit is bonkers flag ferris wheel

 

Scottish Identities Past and Present
Study Trip to Scotland

May 29–June 3, 2018 | Prof. Dr. Barbara Korte & Prof. Dr. Christian Mair

tower cross

 

Contested Irish Identities
Study Trip to Dublin and Belfast

November 23–27, 2016 | Prof. Dr. Barbara Korte, Prof. Dr. Christian Mair & Prof. Dr. Ronald Asch

1916 join the rising 1916

 

Multiethnic, Multicultural and Multilingual London: Europeʼs Global City
Study Trip to London 

July 28–August 1, 2015 | Prof. Dr. Barbara Korte & Prof. Dr. Christian Mair

black cultural archives castle

 

Social and Cultural Institutions in Britain
Study Trip to London and Cambridge

February 18–22, 2013 | Prof. Dr. Barbara Korte & Prof. Dr. Ronald Asch
 

Creolization – Language, Culture and Ethnicity in Contemporary Trinidad
Study Trip to Trinidad

March 21–28, 2011 | Prof. Dr. Barbara Korte & Prof. Dr. Christian Mair

Trinidad impressions

The study-trip was organised in connection to the seminar Creolization – Language, Culture and Ethnicity in Contemporary Trinidad. Students from the English Department and from the Institute of Cultural and Social Anthropology spent a formidable week in the Caribbean.

The programme included:

  • discussions and lectures with the Language and Literature Department of The University of the West Indies,
  • a tour of Trinidad's capital Port of Spain,
  • a tour of Angostura (distillery and museum),
  • a visit to The Lion House (the home of V.S. Naipaul),
  • a tour to La Brea – Pitch Lake,
  • a visit to Alice Yard (a cultural space in Port of Spain "for creative experiment, collaboration, and improvisation)
trinidad group 2011.jpg
trinidad and tobago flag.png
Trinidad impressions

The study trip was partly funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) and by the University's Verband der Freunde.

Working Classes and Working Class Cultures
Study Trip to Glasgow

24.–26. Juli 2007 | Prof. Dr. Barbara Korte & Prof. Dr. Franz-Josef Brüggemeier

Exkursion nach Glasgow im Rahmen des Seminars Working Classes and Working Class Cultures.

Am Abend des 23.7.2007 treffen die TeilnehmerInnen der Glasgow-Exkursion im „Euro Hostel" Glasgow ein. Das Hostel ist für unsere Zwecke ideal wegen seiner sehr zentralen Lage in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof, River Clyde und Stadtzentrum. Zur Einstimmung brechen wir abends zu einem ersten Orientierungsspaziergang auf. Während das Wetter im ganzen Rest des UK sehr schlecht ist und Teile Englands in den Fluten versinken, scheint in Glasgow die Sonne. Spontan beschließen wir, die Necropolis anzusehen, ein Gelände hoch über der Stadt, das 1650 von einer Vereinigung von Kaufleuten erworben worden war. Lange als „Fir Park" bekannt, wurde das Landstück im 19. Jahrhundert schließlich zu einem viktorianischen Friedhof. Wir sind beeindruckt von den imposanten Grabmälern im Abendlicht und dem Blick über die Stadt.

Für den nächsten Tag haben wir uns ein volles Programm vorgenommen. Wir beginnen mit einem Spaziergang durch die „Merchant City". Dieses Stadtviertel, das seit dem 17. Jahrhundert von der Stadtverwaltung Glasgows und zunehmend von Kaufleuten genutzt wurde, wird nach einer Zeit des Niedergangs gerade aufwendig wiederbelebt. Viele - vor allem neoklassische Gebäude - zeugen von der Blütezeit der „Second City of the Empire". Danach gehen wir in den „People's Palace", einem Museum für Stadtgeschichte, das Eindrücke aus verschiedenen Zeiten und Lebensbereichen der Bevölkerung Glasgows vermittelt.

Das „Tenement House" in der Buccleuch Street ist ein Paradebeispiel viktorianischer Wohnungsbaupolitik. Eine Stenotypistin, die 1911 in eine der Wohnungen zog, verbrachte dort den größten Teil ihres Lebens, ohne an der Wohnung etwas zu verändern. Nur Elektrizität wurde 1960 installiert. Nach dem Tod der Dame stellte sich die Wohnung als eine Art Zeitkapsel heraus und wurde 1982 vom National Trust gekauft. Möbel, Kücheneinrichtung, Raumaufteilung sind aus dem späten 19. Jahrhundert erhalten. Es gibt auch zahlreiche Dokumente und persönliche Gegenstände aus dem Leben dieser Bürgerin Glasgows zu sehen, die offensichtlich nichts wegwerfen konnte.

Mit dem „Clyde Waterbus" geht es bei strahlendem Sonnenschein, auf den wir gar nicht eingerichtet sind (einige von uns vermissen schmerzlich leichte Kleidung und Sonnenbrille – wer hätte das erwartet?), zum Maritime Museum nach Braehead. Hier wird die Geschichte Glasgows als Schiffsbau- und Handelsmetropole unterhaltsam dargestellt.

Unser Abendspaziergang führt uns in die Gorbals, die seit der Industrialisierung ein problematisches Viertel waren, gekennzeichnet von Armut und Kriminalität. Versuche, nach dem Zweiten Weltkrieg die Wohnverhältnisse zu verbessern, waren nicht übermäßig erfolgreich, da die errichteten Hochhausbauten vorhandene soziale Strukturen zerstörten. Man kann in den Gorbals noch etliche verlassene Hochhausblocks sehen, die mit ihren zerbrochenen Fensterscheiben einen düsteren Eindruck bei uns hinterlassen. Inzwischen gibt es weitere Versuche im sozialen Wohnungsbau sowie zahlreiche Sozialprojekte, die erfolgreicher verlaufen sind.

Den folgenden Tag verbringen wir in New Lanark, einer Textilfabrik mit zugehöriger Siedlung, etwa eine Stunde von Glasgow entfernt. New Lanark, heute Unesco-Weltkulturerbe, gehörte von 1800-1825 dem Industriellen Robert Owen, der dort seine Ideen für Sozialreformen zu verwirklichen suchte. Die Gebäude (neben den Fabriken Wohnhäuser, eine Schule und ein Laden) können besichtigt werden und vermitteln einen anschaulichen Eindruck von den Lebensbedingungen, die für unsere Vorstellungen extrem hart waren (es war ein reformerischer Fortschritt Owens, dass Kinder bis zum Alter von zehn Jahren zur Schule gehen konnten und nicht in den Webereien arbeiten mussten – man kann sich vorstellen, wie die Bedingungen in anderen Fabriken waren).

Am Donnerstagvormittag besichtigen wir gemeinsam die „Glasgow School of Art", die 1845 als Kunstakademie gegründet wurde und heute noch verschiedene Studiengänge in Kunst und Design anbietet. Das Gebäude wurde ab 1896 nach Plänen von Charles Rennie Mackintosh errichtet und hat uns mit seiner klaren Formensprache beeindruckt. Teilweise ist das – ebenfalls von Mackintosh entworfene – Interieur erhalten, so etwa die Bibliothek.

Glasgow ist eine sehr lebendige Großstadt, deren Geschichte mit allen Höhen und Tiefen noch sichtbar ist. Wirtschaftliche und kulturelle Teilhabe waren auch in Blütezeiten – und sind es bis heute – ungleich verteilt. Wir haben einen ersten Einblick in die Veränderungen einer Industriemetropole gewonnen, der bei vielen in der Gruppe den Wunsch geweckt hat, zur weiteren Erkundung wieder nach Glasgow zurückzukehren.

Dorothea Rösch, Ulrike Zimmermann

The Empire Strikes Back
Study Trip to Liverpool

16.–20. Februar 2006 | Prof. Dr. Barbara Korte & Prof. Dr. Franz-Josef Brüggemeier

SkylineNach Liverpool flogen im Februar 2006 TeilnehmerInnen des Oberseminars The Empire Strikes Back – Großbritannien und das Empire im 20. Jahrhundert. Die Veranstaltung ist Teil einer von Prof. Korte und Prof. Brüggemeier angebotenen Seminarreihe zu Großbritannien, die kulturwissenschaftlich angelegt ist und sich an fortgeschrittene Studierende und Promovierende der Anglistik und der Neueren Geschichte richtet. Im Wintersemester 2005/06 haben die TeilnehmerInnen die Bedeutung des Britischen Weltreichs und seiner Folgen, insbesondere der Zuwanderung aus den ehemaligen Kolonien und der Entstehung einer multikulturellen Gesellschaft, untersucht. Die engagierte Mitarbeit sowie das große Interesse der Studierenden an der Veranstaltungsreihe waren Anlass, die Thematik erstmals auch in einer Exkursion zu vertiefen.

Diese Vertiefung vor Ort in Liverpool erwies sich als ideale Ergänzung der theoretischen Diskussion über die sich wandelnde Bedeutung des Empire und seiner Prägung der jüngeren kulturellen Landschaft Britanniens. Liverpool bietet vielfältige Zugangsmöglichkeiten zur Thematik: Von Anbeginn in die kolonialen Wirtschaftsbeziehungen des Königreichs eingebunden, entwickelte sich die Stadt rasant zu einem der wichtigsten Hafenzentren. Ihre Blütezeit erlebte sie im 19. Jahrhundert, wovon zahlreiche historische Gebäude und Denkmäler zeugen. Dass Liverpool auch das britische Zentrum des transatlantischen Sklavenhandels war und einen Großteil seines kolonialen Reichtums diesem Handel verdankt, ist eine Tatsache, mit der sich die angehende Europäische Kulturhauptstadt (2008) und ihre Institutionen erst seit den 1990er Jahren (öffentlich) auseinandersetzen.

Die heutige Gesellschaft Liverpools, die sich aus vielfältigen Kulturen und Ethnien zusammensetzt, ist charakteristisch für eine Hafenstadt – so findet sich hier nicht nur die älteste Chinatown Europas, sondern auch eine schwarze community, die bereits seit 1750 existiert. Wie im übrigen Großbritannien war es jedoch vor allem die Einwanderung aus den ehemaligen Kolonien nach dem zweiten Weltkrieg, die Liverpool nachhaltig in eine multiethnische und multikulturelle Stadt umwandelte. Heute gibt es über 8000 Schüler mit familiärem Migrationshintergrund, wie uns Barbara Higgins, die Leiterin von EMTAS (Ethnic Minority and Traveller Achievement Service) in einem Informationsgespräch mitteilte. Dass das Zusammenleben von Migranten und der englischen, in erster Linie weißen Gesellschaft Liverpools nicht immer reibungslos war, zeigten die großen Rassenunruhen der 1980er Jahre im StadtteilToxteth. Bei den riots entlud sich eine aufgestaute Frustration, die systematische Benachteiligung im Schulsystem, öffentliche Diskriminierung sowie zahlreiche Fälle von institutionellem Rassismus und Polizeigewalt hervorgerufen hatten. Sie sind eines derjenigen Kapitel der Stadtgeschichte, das Touristikführer gerne verdrängen.

Kuppel der Town HallStephen Gibbs, Stadthistoriker und unser Führer durch Liverpools Town Hall, ging auf die jüngere Geschichte und die Rassenunruhen ein, nachdem er uns eindrucksvoll die Spuren von Liverpools Entwicklung zur Weltmetropole an der Geschichte des Rathauses nahe brachte. Hierbei wurde unter anderem deutlich, dass die kolonialen Stadtväter ihren Reichtum mehr als gottgegeben denn als Ergebnis von Ausbeutung menschlicher Arbeit im großen Stil ansahen. Ein Beispiel, das diese Haltung illustriert, ist die prunkvolle, im 18. Jahrhundert aufgesetzte Kuppel der Town Hall, die die Inschrift "Deus nobis haec otia fecit" ("Gott gab uns diese Reichtümer") trägt.

Slavery Trail WalkNachhaltig in Erinnerung bleiben wird den TeilnehmerInnen die Stadtführung durch Eric Lynch, einem Kenner der Stadtgeschichte, der Liverpools alter schwarzer community entstammt. Er führte uns zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die von der Verflechtung der Stadt in den Sklavenhandel zeugen und öffnete uns die Augen für Details, die oberflächlichen Betrachtern entgehen. Dieser zweistündige Stadtrundgang war eine wertvolle Ergänzung der Exponate und Erläuterungen der Transatlantic Slavery Gallery im Merseyside Maritime Musem, die 1994 eröffnet wurde und 2007, zum 200-jährigen Jubiläum der britischen Abschaffung des Sklavenhandels, zu einem eigenen Museum ausgebaut werden soll.

Gormley's "Another Place"Nach einer Fahrt nach Blackpool, einem Vergnügungs- und Erholungsort der Arbeiterklasse schon zu viktorianischen Zeiten, sahen wir uns zum Abschluss der Exkursion eine Großinstallation des bekannten Künstlers Antony Gormley, die bis November 2006 am Strand von Sefton (nördlich von Liverpool) aufgebaut ist. Dort referierte der Künstler Daniel Kukucis über Gormley und sein Werk "Another Place". Gormley's lebensgroße, seinem eigenen Körper nachempfundene Statuen, die am Strand von Sefton Coast auf das Meer und vorüberziehende Schiffe blicken, können als eigentümliche Allegorie der Themen unserer Exkursion aufgefasst werden: Menschliches Wandern, die Sehnsucht nach anderen Orten, die Bewegung und Funktion von Schiffen und ihre ambivalente Rolle zur Kolonialzeit und Zeit des Sklavenhandels, das Meer als Sinnbild für Freiheit, aber auch für den "black atlantic", die schwarze Diaspora.

Ulrike Pirker et al.

Links/Kontakte:

 

Ausstellungen

"The Victorians and Black Forest" 2017
as part of 49th Annual conference of the Research Society for Victorian Periodicals

July 27–29, 2017 | UB

An exhibition by students of Freiburg University
Prof. Stefanie Lethbridge and Prof. Barbara Korte

"An Exhibition: Black Forest in Victorian Magazines"

"William Butler Yeats: Leben und Werk" 2011

9.–21. Mai 2011 | KG I

William Butler Yeats (1865-1939) is Ireland's most famous poet and he received the Nobel Prize for Literature in 1923. Yeats lived in an era of struggle for independence, the formation of the Irish state and a revival of Irish culture. This exhibition wants to recognise his life and work as well as his contribution to the debates of his time.

The award-winning exhibition "William Butler Yeats: Leben und Werk", designed by the National Library of Ireland (Dublin), opened on St. Patrick's Day 2011 at the Mendelsohn-Remise in Berlin, was presented in Freiburg from May 9-21, 2011 at the entrance hall of KG I. This travelling German version was on its tour through Germany, Switzerland and Austria, Freiburg was its third stop.

Dan Mulhall, Ireland's Ambassador to Germany, was present at the opening on 9 May and gave a lecture on the topic "W.B. Yeats, Romantic and Modern."

Botschaft Irland.png National Library Ireland.png A cooperation between the English Department and the Embassy of Ireland (Berlin). Further sponsors of the exhibiton are the National Library of Ireland and the Irish Department of Foreign Affairs.

 

"Common Ground: Britisch-muslimische Identitäten. Fotografische Aspekte" 2007

February 17 – March 31, 2007

The vernissage was also the kick-off for the symposium Multi-Ethnic Britain 2000+.

Exhibition report

Konferenzen & Veranstaltungen

"Border Experiences: The English Short Story and Europe in the 21st Century" 2018

February 9–10, 2018

The Workshop was organised by Prof. Dr. Barbara Korte and Dr. Christiane Hansen a part of the Erasmus partnership with the University of Santiago de Compostela.

See also the proceedings from the conference:

  • Barbara Korte and Laura Ma. Lojo Rodriguez (eds.). Borders and Border Crossings in the Contemporary British Short Story. Cham: Springer Nature [Palgrave Macmillan], 2019.

Borders and Border Crossings"Borders and Border Crossings" 2017
49th Annual conference of the RSVP

February 2017

The annual conference of the The Research Society for Victorian Periodicals (RSVP) was organised by Prof. Dr. Barbara Korte and Prof. Dr. Stefanie Lethbridge.

 

"Narrating Precarious Lives:
Dehumanisation, Survival and (Re)Constructions of the Self" 2012

May 31–June 3, 2012

The conference was organised by Professors Barbara Korte and Frédéric Regard

The issue of human suffering and 'precarious life' (Judith Butler) as a challenge to representation has come to the fore again in recent years. This is, in part, a consequence of increased societal awareness of the consequences of neoliberalism, child neglect and familial violence, circumstances in developing countries, the aftermath of wars, the hardships of migration and other factors which the news media habitually bring to our attention. At the same time, there is a notable interest in highly personal(ised) representations of abjection in its various forms; indeed, the so-called 'misery memoir' and other forms of testimonial have become a major success on the British book market of the 21st century.The conference aimed to explore the various perspectives from and styles in which literature and other fictional and factual forms of representation (such as photography, reportage, film or digital storytelling) have attempted to present precarious lives: What audiences reactions are prefigured by specific modes of presentation? How do texts or images avoid or enforce a voyeuristic gaze? What agency of articulation is given to people in misery to narrate their 'own' traumatic experiences, and what does this agency mean for a re-construction of their lives? What ethical responsibility do cultural practitioners have when they not only regard, but actually expose the pain of others?

See also the proceedings from the conference:

  • Barbara Korte and Frédéric Regard (eds.). Narrating "Precariousness": Modes, Media, Ethics. Anglistische Forschungen, Bd. 437. Heidelberg: Universitätsverlag Winter, 2014.
  • Barbara Korte and Frédéric Regard (eds.). Narrating Poverty and Precarity in Britain. Culture & Conflict, Bd. 5. Berlin: De Gruyter, 2014.


Funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Sorbonne University and Albert-Ludwigs-University, Freiburg.

 

"Facing the East in the West" 2009

July 23–16, 2009

In the last decade migration flows from Central and Eastern Europe – the former Eastern bloc – to Britain have become a pressing issue in political debates about human rights law, social integration, multiculturalism and citizenship in the UK. Moreover, the increasing number of Eastern Europeans living in Britain has provoked ambivalent and diverse public reactions and responses, including a whole range of representations in film and literature, from 'humorous' fiction (such as A Short History of Tractors in Ukrainian) to thrillers like Eastern Promises.

You Think You Know Me But You Don'tThis observation calls for closer investigation, especially if we keep in mind that some decades ago British society was similarly sceptical about migrants coming to 'the mother country' – migrants who have meanwhile become an integral part of British society and changed notions of British identity. While current representations and self-representations of Black and Asian Britons are diverse, the contemporary image of Eastern and Central Europeans in literature and film tends to favour a homogeneous iconography and still often verges on stereotype.

In order to approach 'multicultural Britain' from a different vantage point, this conference intends to discuss a wide range of representations of Eastern and Central Europe, as well as people from these regions, in British literature, film and other areas of cultural enunciation. A focus will be on waves of migration after 1989, but contributions with a historical perspective are also encouraged (for instance on conceptions of Europe's East in Dracula and The Prisoner of Zenda, or the portrayal of migrants in East End fiction).

By choosing its specific regional framework, the conference will transcend the discussion of migration to Britain from an established 'postcolonial' perspective, and it will contribute to current explorations of 'new' European identities.

Accompanying the conference was an evening event of Reading and Performance titled "You Think You Know Me But You Don't: An Evening of Literature and Drama."

Ringvorlesung | "Brennpunkt Armut" 2007/08

  • 20.11.2007
    Martin Klein (SWR Studio Stuttgart)
    Menschen im Abseits – Versteckte Armut in Deutschland
  • 04.12.2007
    Stefan Kaiser (ARGE Freiburg)
    Armut in Freiburg?!
  • 18.12.2007
    Christoph Ribbat (Paderborn)
    Reisen ins Elend: Armut und amerikanische Fotografie
  • 08.01.2008
    Esther von der Osten (Berlin)
    Von armer Rede – Literarische Darstellung von Armut zwischen Philosophie und Theologie
  • 22.01.2008
    Matthias Drilling (Basel)
    Young Urban Poor. Abstiegsprozesse in den Zentren der europäischen Sozialstaaten
  • 29.01.2008
    Conference in cooperation with Carl-Schurz-Haus
    Venue: Haus "Zur Lieben Hand" – Großer Saal
    • Winfried Fluck (Berlin)
      Poverty and Recognition
    • Walter Benn Michaels (Chicago)
      "Let Us Now Praise Famous (White) Men" – Poverty and Race
    • George Henry Johannes (South African Embassy Berlin)
      The Future of South Africa: Fighting Poverty
  • 12.02.2008
    Christoph Dittrich (Freiburg)
    Diskurse zu Armut und Entwicklung am Beispiel indischer Metropolen